SNR

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In diesem Abschnitt definieren wir den Begriff Signal-zu-Rausch-Verhältnis, kurz gesagt SNR. Für die Verdeutlichung nehmen wir dieselben Pixel wie beim CNR und zoomen diese heran. Wie auch zuvor erwähnt, helle Pixel haben eine hohe Signalstärke, dunkle Pixel haben eine niedrige Signalstärke. Problematisch wird es auch hier, wenn das Signal aus der Schicht zu schwach ist. Dann würde das Signal vom permanenten Rausch-Hintergrund überspült werden. Das würde bedeuten, dass das Signal buchstäblich im Rauschen untergehen würde. Wie kann man gegensteuern? Um das SNR zu steigern sind moderne Spulen hilfreich, da ihre Effizienz deutlich besser ist.
Und je homogener das Magnetfeld ist, desto besser wird auch das SNR, durch die steigende Magnetfeldstärke steigert sich auch das SNR. Für die übliche MRT Bildgebung werden 1,5 und 3 Tesla MRT genutzt.

In diesem direkten Vergleich sind zum Beispiel feinere Gefäßstrukturen bei der 3 Tesla Aufnahme zu sehen. Die SNR Zunahme ist „theoretisch“ direkt proportional zur Zunahme der Feldstärke.

Vorteile die sich hieraus ergeben:

Die räumliche Auflösung lässt sich verbessern, oder die Erhöhung der SNR wird genutzt um die Messzeit zu verkürzen.

Allerdings gibt es auch Nachteile:

Die Artefakte sind stärker ausgeprägt und das Patientenspektrum wird „eingeschränkt“. Da Patienten mit Prothesen und Implantaten nur nach strengen Überprüfungen untersucht werden können.

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